Anmelden
29.01.2018Junioren U18

Matchbericht Runde 5

 

Die erste Runde im neuen Jahr bedeutet auch einen ersten Matchbericht im neuen Jahr. Aufmerksame Leser haben vielleicht bemerkt, dass kein Bericht der 4. Runde vorliegt. Der Grund dazu ist relativ simpel: diese Runde fand am 10. Dezember statt. Genau in der Vorweihnachtszeit. Alle sind im Stress, haben den Kopf nur bei den Geschenken und dem Weihnachtsessen. Oder aber, es gab von dieser 4. Runde nicht so viel zu erzählen. Dieser Grund passt vielleicht eher. Ein Punkt gegen den UHC Burgdorf (3:3) und nach einer enttäuschenden Leistung und einem komischen Spiel gegen Zulgtal (1:2) eine Niederlage rundeten das Jahr sportlich ab. Enttäuschung und Frust gross, der Spassfaktor sehr gering.

Nun aber, neues Jahr, neues Glück. Mitte Januar reiste der RK-Tross nach Gümligen in die Mooshalle. Im ersten Spiel warteten die Waschbären, welche man im Hinspiel bereits einmal bezwingen konnte. Das wollte man nun wiederholen:

 

Gürbetal RK Belp : Racoons Herzogenbuchsee 4:1

Das Kader der Gürbetaler bestand an diesem Sonntagmorgen nur aus 12 Feldspieler und einem Torhüter. Diese Tatsache sollte die Junioren über beide Spiele begleiten.

Die Racoons ihrerseits wollten die Scharte aus dem Hinspiel ebenfalls auswetzen und schlugen ein enorm hohes Tempo an. Da wir auch in diesem Spiel (wie eigentlich fast immer) dem Gegner unterlegen waren stellte sich eben dieses Tempo mit zunehmender Spieldauer als Problem heraus. Also galt es, das Spiel etwas zu beruhigen, den Ball zu halten und nicht nach jedem Ballgewinn den Weg aufs gegnerische Tor zu suchen. Mit der 2:0 Pausenführung im Rücken gelang dies in der zweiten Halbzeit relativ gut. Doch die Racoons gaben sich nicht auf und stürmten unablässig weiter an. Belohnt wurden sie mit dem Tor zum 1:3. Sollte das Spiel jetzt kippen? Nein! Kaum hatte man sich diese Frage gestellt, so schnell hatten die Jungs eine Antwort darauf. Und diese Antwort war das Tor zum 4:1 Schlussresultat.

Dieser Sieg mussten sich die Gürbetaler extrem hart erkämpfen und benötigten in gewissen Situationen etwas Glück oder einen extrem gut aufgelegten Gysu im Tor. Über ein Gegentor mehr hätte man sich trotzdem nicht beklagen können, jedoch muss auch erwähnt werden, dass genügend Möglichkeiten vorhanden gewesen wären um noch das Eine oder Andere Tor mehr zu erzielen. Nun gut, die zwei Punkte gingen trotz allem auf unser Konto.

 

Gürbetal RK Belp : UHC W.W. Schüpfen – Busswil 5:2

Im zweiten Spiel sollte uns nochmals alles abverlangt werden, diese Tatsache war bereits vor Anpfiff klar. Die Schüpfner, als Tabellenzweiter angereist, mit einem (körperlich) grossen und starken Kader und dem 7:2 Sieg im Hinspiel im Rucksack. Die Gürbetaler, gezeichnet vom ersten Spiel, aber bereit, nochmals alles in die Waagschale zu werfen und den Schüpfner das Leben so schwer wie nur irgendwie möglich zu machen. Dieses Spiel sollte etwas weniger Kraft kosten, gestaltete sich aber intensiver als das Erste. Dies lag auch an den Busswilern, hatten sie jedoch einen klareren Plan in ihrer Auslösung, hielten den Ball länger und verzichteten auf (zu)schnelle Angriffe und verhinderten so ein schnelles Hin und Her. Das Spiel gestaltete sich in den ersten Minuten ausgeglichen, doch die Tore erzielten die Gürbetaler. So zeigte die Anzeige noch vor Ablauf der ersten 20 Minuten eine 3:0 Führung für die Belper an. Schüpfen hatte keineswegs keine Torchancen, nur verzogen sie ihre Schüsse meist knapp oder scheiterten wiederum an Gysu, der einen Sahnetag einzog. Das Spiel blieb auch in der zweiten Halbzeit intensiv. In diesen 20 Minuten gerieten die Schiedsrichter aber mehr in den Fokus. Das Spiel war nicht hart, dennoch gab es gegen die Schlusssirene hin einige doch fragwürdige Strafen. Das diese meist gegen die Schüpfner ausgesprochen wurde spielte dem RK natürlich in die Karten, aber man konnte sich auch glücklich schätzten, nicht selber die Eine oder Andere Strafe zu kassieren. Aber dennoch soll dies nicht die eigene, sackstarke Leistung schmälern. Beim Stande von 4:2 spielten die Busswiler mit sechs Feldspielern und ohne Torhüter und es geschah, was meistens geschieht; das 5:2. Dieses Tor war die Entscheidung.

Der Jubel über den Sieg war gross, hatte man sich ihn mit viel Willen, Einsatz, Herz und Emotionen errungen. Und eben diese Emotionen, welche einem Sportler nicht immer im positiven begegnen, machen doch eben auch den Sport aus. Manchmal befindet man sich auf der Schattenseite, und manchmal, ja manchmal findet man sich auch auf der Sonnenseite wieder. Und dies heute wirklich, aber wirklich, ja ganz sicher wirklich verdient!